19. Januar 2016

Befragung: Digitalisierung sorgt für zeitliche Entgrenzung der Arbeit

Die zunehmende Digitalisierung hat zur Flexibilisierung der Arbeitszeit, nicht aber des Arbeitsplatzes geführt. Das ist der Ergebnis der aktuellen Arbeitszeitbefragung der Essener FOM Hochschule für Oekonomie & Management unter 570 Fach- und Führungskräften.

Demnach arbeiten nur 14,2 Prozent der Befragten mehr als 20 Prozent pro Woche an anderen Orten als an ihrem üblichen Arbeitsplatz – sei es im Außendienst (57 Prozent), im Home Office (43 Prozent) oder in Verkehrsmitteln (19 Prozent).

Extrem sind hingegen die Auswirkungen auf die zeitliche Flexibilität. Fast 60 Prozent nutzen Laptop und Smartphone vor Arbeitsbeginn oder nach Feierabend dienstlich. Auch an freien Wochenenden (38,6 Prozent) und im Urlaub (35 Prozent) wird oft gearbeitet. Bei fast 47 Prozent der Befragten mischen sich Arbeits- und Privatleben zeitlich sehr oft oder eher oft, bei 16,2 Prozent ist eine Erreichbarkeit sogar rund um die Uhr gegeben.

Infos: www.fom.de

Quelle: idr