19. September 2018

Die Steilvorlage der Ministerin

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„Die Digitalisierung darf nicht nur in den Metropolen stattfinden, sondern muss vor allem da kommuniziert werden, wo der der Mittelstand ist.“ Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, brachte in ihrer Rede eins der zentralen Anliegen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums auf den Punkt. Mit der Mobilen Offenen Werkstatt, die beim Campus Symposium in Iserlohn ihren ersten „Auftritt“ hatte, werden Offene Standards in den Bereichen additive Fertigung, AR-/VR-Anwendungen und Smart Home bald überall in Deutschland demonstriert.

„Natürlich sprechen wir in der Mobilen Werkstatt nicht über industrielle Fertigungslinien“, sagt Lisa-Marie Metz vom Projektbüro Hagen des Kompetenzzentrums. „Unser Anliegen ist es, kleine und mittelgroße Unternehmen für das Schnittstellenthema zu sensibilisieren. Was muss passieren, damit ich die Daten eines 3D-Scans bearbeiten und an einen 3D-Drucker senden kann – der diese Daten dann auch richtig verarbeitet, sprich: druckt?“

Solche und weitere Demonstratoren waren nicht der einzige Beitrag des Kompetenzzentrums zu dieser exklusiven Veranstaltung. In der Podiumsdiskussion „Südwestfalen-Runde: Auswirkungen der Digitalisierung auf die heimische Wirtschaft“ und im Workshop „Offene und freie Standards: Open Source als Chance für den südwestfälischen Mittelstand“ moderierte Dr. Erich Behrendt vom Kompetenzzentrum eStandards angeregte (und anregende) Gesprächsrunden mit erfahrenen Praktikern aus der Region, die diese wichtigen Themen ganz konkret aus der Sicht mittelständischer Unternehmen beleuchteten.

Mit dabei: Dr. Klaus Weimer, Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn, Kim Höhne, Geschäftsführende Gesellschafterin der Höhnemdia GmbH & Co. KG, Dr. Erich Behrendt, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards und Vorstandsvorsitzender wisnet e.V., Ralf Stoffels, Präsident der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen, Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen-Agentur.

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Fotos: © Nico Piepenstock, HAGENagentur