26. September 2016

Förderprogramme für den Innovationstransfer zwischen Forschung und KMU

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Mit der Gründung von Innovationslaboren und der Neuauflage des Innovationsgutscheins unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) die Entwicklung marktfähiger Produkte auf der Basis neuester Forschungsergebnisse in Unternehmen.

Ziel des neuen, vom Wirtschafts- und vom Wissenschaftsministerium des Landes NRW initiierten Förderwettbewerbs „START-UP-Innovationslabore NRW“ ist es, eine nachhaltige Unterstützungsstruktur für Gründerinnen und Gründer aus der Wissenschaft sowie für junge Start-ups zu schaffen. Ein Jahr lang sollen diese in den Innovationslaboren bei der Vorbereitung, Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer technologie- und wissensbasierten Geschäftsideen sowie bei der Markterschließung begleitet werden. Trainings, individuelle Coachings sowie Mentoren unterstützen die Gründer zusätzlich dabei, ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln und sich zu vernetzen.

Für die Einrichtung der Innovationslabore können sich unter anderem Technologie- und Gründerzentren, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aber auch Kommunen in einem zweistufigen Antragsverfahren bis zum 28. Oktober 2016 bewerben. Kooperationen in Form von Verbundprojekten zwischen den Teilnahmeberechtigten sind ausdrücklich erwünscht. Die aus Mitteln des Landes NRW und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit gestellte Projektförderung ist auf maximal drei Jahre befristet, erfolgt nach dem Ausgabenerstattungsprinzip und beträgt maximal 200.000 Euro je Verbundpartner. Für die Zuwendungsempfänger liegt der Eigenanteil bei mindestens 20 Prozent. Zuwendungsfähige Gesamtausgaben sind projektspezifische Personal-, Sach- und Gemeinkosten. Weitere Informationen, den Wettbewerbsaufruf sowie die Teilnehmerunterlagen erhalten Sie auf den Homepages des EFRE.NRW sowie des Projektträgers Jülich.

Das Förderprogramm „Innovationsgutschein“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) erleichtert KMU den Zugang zu Forschungsergebnissen, die für die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen genutzt werden können.

Mit dem Innovationsgutschein können sich Kleinunternehmen bis zu 80 Prozent und mittlere Unternehmen bis zu 50 Prozent ihrer Ausgaben für Beratungs- sowie Forschungs- und Entwicklungsleistungen erstatten lassen. Der Förderhöchstbetrag für Beratungsleistungen beträgt 5.000 Euro, für externe Forschungs- und Entwicklungsergebnisse bis zu 10.000 Euro. Für größere Forschungsvorhaben besteht die Möglichkeit, dass mehrere Unternehmen Innovationsgutscheine kumulativ einsetzen. Förderberechtigt sind KMU mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen zum Programm „Innovationsgutschein“ finden Sie auf der Homepage des Projektträgers Jülich.

Quelle: www.nrweuropa.de