7. Februar 2019

Neuer Digitalisierungsassistent: Land verstärkt Förderung der digitalen Transformation im Mittelstand

Ab sofort sind auch Digitalisierungsassistenten Bestandteil des erfolgreichen Förderprogramms „Mittelstand.innovativ!“. Die neue Förderkomponente tritt neben den bisherigen Innovationsassistenten. Damit werden neu eingestellte Hochschulabsolventen für die Umsetzung von Innovationsprojekten in kleinen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten für die Dauer von zwei Jahren unterstützt. Bis zu 22.500 Euro pro Jahr können dafür beantragt werden.

Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Viele der kleinen Unternehmen im Land sind schon auf einem guten Weg. Andere haben Aufholbedarf und stehen vor der Herausforderung, ihr Geschäftsmodell im digitalen Zeitalter weiterzuentwickeln. Daher freue ich mich, dass wir mit unserem neuen Digitalisierungsassistenten ein passgenaues Angebot für diese Zielgruppe bereitstellen. Denn das frische akademische Wissen von Hochschulabsolventen kann einen Digitalisierungsschub auslösen und dabei helfen, ganz neue Wege zu gehen.“

Der neue Digitalisierungsassistent richtet sich an Vorhaben in den Unternehmen, die der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, der Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen oder der IT-Sicherheit dienen. Bereits über 300 Kleinunternehmen in Nordrhein-Westfalen haben schon einen Hochschulabsolventen zur Durchführung von Innovationsprojekten eingestellt. Erfahrungsgemäß erhalten etwa 70 Prozent nach Ablauf der Förderung eine dauerhafte Anstellung.

Seit 2017 wurde das Programm „Mittelstand Innovativ“ deutlich ausgeweitet und noch stärker auf die digitale Transformation ausgerichtet. Dadurch konnten im letzten Jahr 545 Gutscheine bewilligt werden, knapp zwei Drittel davon für Digitalisierungsthemen. Die teilnehmenden Mittelständler schätzen das unkomplizierte Antragsverfahren und die schnelle Bewilligung von Fördergeldern.

Die aktuellen Förderkonditionen sowie alle weiteren Fördermaßnahmen bei „Mittelstand Innovativ“ finden Sie hier.

Pressemitteilung: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie